Unterrichtskonzept


Meine Ziele im instrumentalen Bereich sind, von Anfang an vor allem die Freude am gemeinsamen Musizieren zu vermitteln.


Im Einzelunterricht soll eine solide, am jeweiligen Schüler orientierte Grundlage der Technik und des musikalischen Verständnisses gebildet werden.

Aufgrund meiner eigenen Erfahrungen und meiner Zusatzausbildung in Alexander-Technik sind für mich der natürliche und möglichst spannungsfreie Umgang mit dem Instrument als auch der Abbau eventuell schon vorhandener Blockaden die wichtigsten Ziele beim Erlernen eines so wunderbaren, aber komplexen Instrumentes.


Rolland - Methode

Die Rolland Methode ist benannt nach dem amerikanischen Geigenpädagogen Paul Rolland. Sie wurde entwickelt in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts.

Rolland geht davon aus, den natürlichen Bewegungsdrang von Kindern und deren Freude an Bewegung mit dem Erlernen eines Streichinstrumentes zu fördern. In diese Freude integriert Rolland den Umgang mit dem Streichinstrument optimal in die motorische Entwicklung des Kindes.

Die zu Beginn des Unterrichts gröberen und großen Streichbewegungen und Abläufe werden mit der Zeit immer weiter verfeinert und können ins Körpergedächtnis sinken. Kinder lernen und erfassen vieles mit dem körperlichen Erleben.

So wie sie Bewegungen erlernen, erfassen sie auch das Hören über das eigene Erleben - nämlich: das Singen.
Über das Singen der Lieder, die später auf der Geige gespielt werden sowie die Verbindungen von Handbewegungen mit dem Singen von Intervallen, bildet sich die Klangvorstellung weiter, die man braucht, um die Töne auf dem Griffbrett förmlich zu erspüren.

Vieles aus der Rolland - Methode lässt sich in abgewandelter Form im Unterricht mit Erwachsenen einsetzen. 
In jedem Alter lässt sich Motorik schulen und das Körpergedächtnis formen und verändern.

Die Methoden der Rolland - Philosophie in Verbindung mit denen der Alexander - Technik bilden die Basis meines Unterrichtes.


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